Von der robusten Buche bis zur leichten Kiefer – jede Holzart bringt eigene Eigenschaften mit. Kubb wird bei Wind und Wetter gespielt. Ein stabiles Set sorgt für präzise Würfe und jahrelangen Spaß. Ein minderwertiges Set aus dem Baumarkt? Landet oft nach einer Saison im Kamin.
Die 5 gängigsten Hölzer im Vergleich
Sortiert nach Eignung für den Turniersport und Garteneinsatz
#1Gummibaum (Kautschuk)
TESTSIEGERVorteile
- Hervorragende Härte & Stabilität
- Kaum Splittern bei Treffern
- Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Nachhaltig (Plantagen-Upcycling)
Nachteile
- Muss nach Nässe gut trocknen
- Nicht heimisch in Europa
#2Buche
PREMIUMVorteile
- Extrem hart und schwer
- Edle, helle Optik
- Heimisches Hartholz
- Toller Klang beim Treffer
Nachteile
- Teuer in der Anschaffung
- Anfällig für Risse bei Nässe
- Braucht regelmäßige Ölung
#3Eiche
SELTENDie Königsklasse der Härte. Eiche ist extrem witterungsbeständig durch natürliche Gerbsäuren. Allerdings sind diese Sets sehr teuer und schwer zu bekommen (meist Schreiner-Anfertigungen). Zudem ist das Holz so hart, dass Wurfstäbe eher abprallen als „greifen“.
#4Birke
MITTELMASSBirke ist ein mittelhartes Laubholz. Es ist günstiger als Gummibaum, aber deutlich anfälliger für Fäule, wenn es feucht wird. Ohne Lackierung oder Lasur vergraut es schnell und wird spröde.
⛔Kiefer & Fichte (Nadelholz)
ABRATENDiese Weichhölzer sind die Standardwahl für Billig-Sets aus dem Discounter. Das Problem: Sie sind zu weich für den Aufprall der Wurfstäbe. Das Holz bekommt sofort tiefe Dellen, splittert ab und zieht Wasser wie ein Schwamm.
Wenn das falsche Holz auf Spielspaß trifft
Diese Bilder zeigen echte Schäden von minderwertigen Kubb-Sets nach regulärem Spielbetrieb. Gesplitterte Kubbs sind verletzungsgefährlich.
Ist Gummibaum nachhaltig?
Ja! Gummibaumholz gilt als besonders umweltfreundlich („Plantagen-Upcycling“). Die Bäume werden primär für Kautschuk (Latex) angebaut. Erst wenn sie nach ca. 25 Jahren kein Latex mehr geben, werden sie gefällt und zu hochwertigem Spielzeug weiterverarbeitet. Früher wurden sie oft verbrannt – heute ist es eine sinnvolle Zweitnutzung.
Wikingerschach Holzarten: Welches Material ist das beste?
Wer sich ein hochwertiges Wikingerschach kaufen möchte, steht unweigerlich vor einer entscheidenden Frage: Welches Holz ist das richtige für das Wikingerspiel? Die Wahl der passenden Holzart entscheidet maßgeblich über die Langlebigkeit, den Spielspaß und das Wurfverhalten auf dem Rasen.
Kubb ist ein extrem physisches Wurfspiel – wenn die Wurfhölzer mit Wucht auf die gegnerischen Feldkubbs oder den König (das größte Holzstück auf dem Spielfeld) treffen, wirken enorme Kräfte. Ein leichtes Material oder gar ein Set aus einem zu dünnen Rundholz hat hier keine Chance auf einen stabilen Wurf. Wer Schwedenschach ernsthaft spielt, braucht zwingend ein echtes Hartholz.
Warum Nadelholz keine Option ist
Viele extrem günstige Kubbspiele werden aus Kiefer oder Fichte gefertigt. Von diesen weichen Hölzern raten wir dringend ab, da sie dem Spielbetrieb nicht standhalten. Ein Kubb-Spiel, das stattdessen aus massivem Buchenholz hergestellt und sauber verarbeitet wird, liefert ein extrem robustes Material. Es stammt in der Regel aus europäischen Wäldern (meist aus Slowenien und den umliegenden Staaten) und ist häufig umweltfreundlich FSC-zertifiziert.
Das Nonplusultra: Der Gummibaum
Unsere absolute Top-Empfehlung bleibt jedoch ein Spiel aus hochwertigem Gummibaum. Es ist ein ausnehmend langlebiger und nachhaltiger Rohstoff. Auch wenn reines Gummibaumholz für Hobby-Bastler, die sich ihre eigenen Holzpfosten für ein Gartenspiel schnitzen wollen, im regulären Handel quasi nicht zu bekommen ist: Die besten Premium-Sets auf dem Markt werden exklusiv daraus gefertigt. Egal ob im wuchtigen XL-Turnierformat oder als materialschonende Indoor-Variante inklusive praktischer Tragetasche – wer ein Set für die Ewigkeit sucht, findet hier seinen Sieger.



